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Jun
11

Fotografieren im Halbdunkel – so gelingen die Aufnahmen

Partys, Konzerte, Kirchen, Höhlen oder Sonnenuntergänge bieten tolle Fotomotive. Jedoch sind sie durch die schlechte Belichtung meist besonders schwer festzuhalten. Meist verschwimmen einzelne Bereiche, besonders wenn sich das Motiv bewegt. Unfokussierte oder unterbelichtete Bereiche gehören zu den häufigsten Fehlern auf Fotos in schlechten Lichtverhältnissen. Dämmerung oder schummerige Innenräume machen einem die Aufgabe auch wirklich nicht leicht. Mit einigen Tipps und Tricks können jedoch auch die schwierigsten Lichtverhältnisse in aufsehenerregende Aufnahmen verwandelt werden.

Viele Kameras, auch kleine Kompaktapparate, bieten die Möglichkeit die Empfindlichkeit des Films zu verstellen und so an das Licht anzupassen. Eine hohe ISO-Zahl führt teils zu einem Qualitätsverlust, erlaubt jedoch kürzere Belichtungszeiten und somit schärfere Aufnahmen. Dies lohnt sich besonders bei der Aufnahme von Menschen wie z.B. Partygästen in Innenräumen. Wird der Blitz benutzt, erscheinen die Personen oder Landschaften oft sehr unnatürlich und es kommt zu Schlagschatten oder roten Augen. Kann der Blitz wie z.B. in Kirchen oder Museen nicht benutzt werden oder führt er zu schlechten Ergebnissen lohnt sich oft der Gebrauch eines Stativs. Hier kann die Kamera wackelfest befestigt werden und auch bei langen Belichtungszeiten scharfe Fotos schießen. Ist in der Situation kein Stativ vorhanden kann man mit Hilfe von Mauern, Zäunen und ähnlichen Vorrichtungen improvisieren.

Soll wie bei Tanzvorführungen oder Konzerten Bewegung eingefangen werden, ist ein Stativ wiederum die richtige Wahl. Hier sollte jedoch beachtet werden, dass schnelle, fast eingefrorene Bewegungen oft unnatürlich wirken. Eine längere Belichtung auf einem Stativ erlaubt eine leichte Verschwimmung des Motivs und gibt so den Eindruck von Bewegung. Dies wirkt besonders gut, wenn der Hintergrund gestochen scharf im Kontrast dazu steht. Auch mit Programmen wie Photoshop CS kann im Nachhinein viel gerichtet werden. Hier können einzelne Bereiche oder das ganze Bild heller gestellt werden und auch Fehler wie rote Augen oder Schlagschatten behoben werden.

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